Basel macht's siebenmal besser.
Der zunehmende Verkehr stellt Basel vor immer grössere Probleme. Am 13. Juni hat das Stimmvolk von Basel-Stadt mit dem Nein zum Parkraumbewirtschaftungskonzept des Grossen Rates klar gemacht, dass es keine einseitigen Lösungen will. Jetzt ist der Weg frei für eine ausgewogene, regional abgestützte und nachhaltige Parkordnung in der Region Basel. Sie kann mit sieben aufeinander abgestimmten Massnahmen erreicht werden.
1. Park-and-Ride rund um Basel
Basel und seine Nachbarn schaffen ein leistungsstarkes Park-and-Ride-System in Verknüpfung mit der Regio-S-Bahn, den Tramlinien 3 (Saint-Louis), 8 (Weil am Rhein), 10, 11 und 14.
- Direkter ÖV-Anschluss ins Zentrum
- Park-and-Ride-Ticket bzw. regionales Pendlerabonnement zu um mind. 30% bis 40% günstigeren Preisen als Parkraum in der Stadt
- Erstellung durch Private und/oder Standortgemeinden respektive den Kanton BS oder Public Private Partnerships
- Langfristige Vorfinanzierung eines Fonds für Park-and-Ride-Anlagen durch den Kanton; spätere Refinanzierung durch die Einnahmen aus einer Parkraumbewirtschaftung
- Grossanlage im Bereich St-Louis/Euro-Airport mit 1500 bis 2000 Parkplätzen und Shuttleservice in die Stadt und die Agglomeration
Ein erster Schritt: Basel setzt die Park-and-Ride-Initiative um.
Ziele und Bedingungen einer nachhaltigen Parkordnung in der Region Basel
Ziele
- Weniger Pendler- und Suchverkehr auf den Quartierstrassen
- Entlastung der Allmend von parkierten Autos
- Verkehrsfreie Innenstadt (Kern der Gross- und Kleinbasler Altstadt)
- Förderung schadstoffarmer und energieeffizienter Fahrzeuge
Bedingungen
- Keine Einschränkungen für das Gewerbe
- Mobilitätsalternativen für auswärtige Arbeitnehmer
- Attraktive Erreichbarkeit der Innenstadt auch für motorisierte Besucher und Kunden
- Regional koordiniertes Vorgehen




