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Der Massnahmenkatalog ist nicht wirklich neu. Das wäre auch alles bei einem Ja zur Parkraumbewirtschaftung möglich gewesen.
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Die Massnahmen sind tatsächlich nicht komplett neu erfunden. Sie müssen aber als Paket gesehen werden. Bei einem Ja zur Parkraumbewirtschaftung wäre einfach eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt worden und in den anderen Bereichen wäre nichts vorwärts gegangen. Dabei ist gerade die Schaffung von Parkraum in Park-and-Ride-Anlagen und auf privatem Grund eine notwendige Voraussetzung für eine Parkraumbewirtschaftung. Diese kann erst sinnvoll eingeführt werden – zu vorerst reduzierten Preisen -, wenn die Fertigstellung von Park-and-Ride-Anlagen absehbar ist und die Parkplatzverordnung angepasst wurde. Gleichzeitig müssen beim Öffentlichen Verkehr Fortschritte erzielt werden.
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Der Gewerbeverband fordert eine verkehrsfreie Innenstadt. Dagegen hat er sich früher gewehrt. Wieso der Gesinnungswechsel?
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Der Gewerbeverband Basel-Stadt ist für eine verkehrsfreie Innenstadt, in dem Bereich, der allgemein auch als Innenstadt verstanden wird. Also nicht vom Bahnhof SBB bis zum Badischen Bahnhof, sondern im Kern der Basler Altstadt auf Gross- und Kleinbasler Seite.
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Der Gewerbeverband nennt keine konkreten Preise für die Parkkarten und Park-and-Ride-Anlagen sondern nur Prozentwerte. Wieso?
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Der Gewerbeverband sagt klar, dass der Preis für Anwohner- und Gewerbeparkkarten einzig den tatsächlichen administrativen Aufwand sowie eine Abgeltung für die Allmendnutzung beinhalten soll. Es ist an der Verwaltung dies auszuweisen und begründet einen Preis zu setzen. Auf dieser Basis ist dann mit Berücksichtigung der bestehenden Park- bzw. Mobilitätsalternativen die Lenkungsabgabe für die weiteren Parkkarten festzusetzen.
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Die Roche legt ein neues Mobilitätskonzept vor. Wer wenig als 45 Minuten von zu Hause bis zum Arbeitsplatz hat, soll nicht mehr mit dem Auto kommen. Ist der Gewerbeverband mit seiner Forderung nach Parkplätzen hier nicht fehl am Platz?
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Der Gewerbeverband fordert nicht bloss Parkplätze. Der Ausbau des Öffentlichen Verkehrs – Voraussetzung dafür, dass immer mehr Arbeitskräfte ohne Auto innerhalb von 45 Minuten am Arbeitsplatz sind - ist eine gleichberechtigte Forderung im Massnahmenpaket. Der Öffentliche Verkehr und der motorisierte Individualverkehr sollten nicht länger gegeneinander ausgespielt werden. Für verschiedene Problemlagen braucht es verschiedene Lösungen. Einem Pendler aus Laufen ist mit dem Viertelstundentakt bei der Regio-S-Bahn gedient, ein Pendler aus Luter im Elsass braucht hingegen eine Park-and-Ride-Anlage.




