Parkordnung 2020.
Durch das Nein des Stimmvolks zum Parkraumbewirtschaftungskonzept des Grossen Rates ist der Weg frei geworden für eine ausgewogene, regional abgestützte und Nachhaltige Parkordnung und ein umfassendes Mobilitätskonzept. Basel kann es nun siebenmal besser machen, damit sich sich die Situation in zehn Jahren so präsentiert:
An Basels Peripherie und in der Region besteht ausreichend Parkraum (Park and Ride). Dieser Parkraum ist mit dem Öffentlichen Verkehr direkt ans Stadtzentrum angebunden. Das Parkticket ist zugleich das ÖV-Ticket (Kombi-Ticket). Dieses Park-and-Ride-System ermöglicht es Pendlern wie kostenbewussten Besuchern auf angenehme Weise ohne Auto direkt in die Stadt zu gelangen.
In der Stadt bestehen in unmittelbarer Nähe der verkehrsfreien Altstadt Parkhäuser, die den Automobilisten die Zufahrt zum Einkaufszentrum Innenstadt ermöglichen. In den Quartieren besteht ausreichend privater Parkraum, so dass die Allmend weitgehend von parkierten Autos entlastet ist. Auch Gewerbebetriebe können dank der liberalen Gesetzgebung ihren Mitarbeitern ausreichend Parkraum auf privatem Grund zur Verfügung stellen.
Auf öffentlichem Grund stehen genügend Parkplätze zur Verfügung, um bei der Arbeit oder für Besuche zwischen den Quartieren Mobilität zu ermöglichen. Das optimierte Parkleitsystem weist zudem die freien Parkplätze in öffentlichen und privaten Parkhäusern in der ganzen Stadt aus. Die Parkkosten und die Kosten für Parkkarten sind mit den umliegenden Gemeinden abgestimmt, und es gibt die Möglichkeit, regionale Parkkarten und Gewerbeparkkarten zu erwerben.
Der Kontrollaufwand der Verwaltung hält sich in engen Grenzen, da der Grossteil der Autos auf privatem Grund oder in Park-and-Ride-Anlagen abgestellt werden kann. Der Kanton fördert dafür den Einsatz von energieeffizienten und schadstoffarmen Fahrzeugen. Die Einführung des Viertelstundentakts bei der Regio-S-Bahn und die konsequenten Verbesserungen beim Öffentlichen Verkehr ermöglichen, dass immer mehr Pendlern und Besuchern auf das Auto verzichten können.
Das ist nicht bloss eine Vision. Das ist möglich, wenn es Basel siebenmal besser macht.




